Freiräume schaffen, Gründergeist wecken

Drei Studenten besprechen sich an einem Tisch.
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Innovative Gründungen, junge Unternehmen und deren Ideen sind unverzichtbar für eine hohe und nachhaltige Wertschöpfung einer Marktwirtschaft. Neben technischen Innovationen tragen gerade auch soziale Innovationen entscheidend dazu bei, gesellschaftliche Strukturen zu verbessern, Zukunftsaufgaben zu lösen und somit Lebensqualität zu steigern.


Fachhochschulen (FH) sind aufgrund ihrer Anwendungs- und Praxisnähe sowie Lösungsorientierung besonders geeignet, Studierenden und Mitarbeitenden unternehmerisches Denken und eine praxisnahe Gründungskultur anhand konkreter Forschungs- und Gründungsideen zu vermitteln.
Das BMBF fördert im Rahmen des Programms „Forschung an Fachhochschulen" mit der Fördermaßnahme „StartUpLab@FH“ die Einrichtung und den Betrieb von Forschungs-Freiräumen mit dem Ziel, notwendige Strukturen zu schaffen und die interne Vernetzung aller Akteure bezüglich der individuellen Förderung von unternehmerischem Denken und der Unternehmensgründung an den Fachhochschulen zu stärken.


Die Fachhochschulen bewerben sich mit einem „Konzept zur Unterstützung des unternehmerischen Denkens und des wissenschaftlichen Gründergeistes an der FH“ (Gründerkonzept). In diesem soll sowohl der Aufbau und die Nutzung des „StartUpLabs“ als auch die Einbettung des „StartUpLabs“ in die weiteren Aktivitäten der FH im Bereich Gründung beschrieben sein. Diese Konzepte setzen die FH im Fall der Förderung in die Praxis um.


Das „StartUpLab“ soll dabei ausdrücklich erste Anlaufstelle und offener Treffpunkt für Gründungswillige sein und den kreativen Akteuren besondere Freiräume für das Experimentieren, Validieren und Testen von innovativen Ideen bieten. Dafür sollen die FH die Ausstattung bereitstellen und ihre Studierenden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Lehrenden mit systematischem Wissen und individueller Beratung unterstützen.