FH-Impulspartnerschaft SmartPro

SmartPro: Smarte Materialien und intelligente Produktionstechnologien für energieeffiziente Produkte der Zukunft

 

Logo der FH-Impulspartnerschaft SmartPro
Partnerschaftslogo (Bild: Hochschule Aalen)

Die Partnerschaft SmartPro wird von der Hochschule Aalen getragen. Sie adressiert zwei Herausforderungen: Den schonenden Umgang mit limitierten Ressourcen (Materialien und Rohstoffen) und die nachhaltige und klimaverträgliche Nutzung von Energie. Beide sind hochrelevant für die Erreichung energie- und klimapolitischer Ziele. Ziel der Partnerschaft SmartPro ist es daher, anwendungsorientierte innovative Lösungsansätze für die hierzu erforderlichen Materialien und Verfahren zu erarbeiten. Diese sollen in zukunftsfähige und energieeffiziente Produkte mit wirtschaftlichem Nutzen umgesetzt werden.

Die Forschungsaktivitäten von SmartPro konzentrieren sich auf vier Anwendungsfelder:

  • Elektrische Energiewandler-Maschinen
  • Elektrische Energiespeicher
  • Innovative Leichtbautechnologien
  • Innovative Fertigungstechnologien für Industrie 4.0 - Anwendungen

Die geplanten Projekte beschäftigen sich u. a. mit Werkzeugen zur Qualitätsbewertung temperaturbelasteter Dauermagneten, miniaturisierten Sensoren zur automatisierten Bauteilvermessung und Fertigungstechnologien für Elektroden mit verbesserter Lebensdauer von Li-Ionen-Batterien. Gerade hier besteht ein hoher Bedarf aus Sicht regionaler und stark produktionsabhängiger Unternehmen aus den Branchen Automotive, Maschinen- und Werkzeugbau, Photonik sowie Produktionstechnologien.

In das SmartPro-Netzwerk sind mehr als 30 Unternehmen einbezogen – darunter auch 16 kleine und mittlere Unternehmen. So entsteht eine strukturierte, nachhaltig aufgestellte und belastbare Partnerschaft, die in Kooperation mit weiteren Forschungs- und Transferpartnern den Aufbau vorantreibt und die Verwertung organisiert.

Hannover Messe 2018: Gebündelte Kompetenz für Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung

 

Vier Personen der FH-Impulspartnerschaft stehen am Stand der Hannover Messe 2018
Die wissenschaftlichen Mitarbeiter der Hochschule Aalen (v. l. n. r. ) Thomas Rieger, Julian Schurr, Steffen Raith und Marco Köller gehören zum Team der FH-Impulspartnerschaft SmartPro. (Bild: Hochschule Aalen)

Auf dem Gemeinschaftsstand des Landes Baden-Württemberg in Halle 2 (Research and Technology) stellen Nachwuchswissenschaftler der Hochschule Aalen die FH-Impulspartnerschaft SmartPro vor. SmartPro ist ein Kooperationsnetzwerk mit über fünfzig Partnern aus Forschung, Industrie und Transfer, erläutert Thomas Rieger. Ziel ist es, innovative Produktionstechnologien anwendungsnah zu erforschen und zukunftsfähige energieeffiziente Produkte zu den Anwendungsfeldern elektrische Energiewandler und Batterietechnologien, innovative Leichtbautechnologien und Additive Fertigung mit wirtschaftlichem Nutzen herzustellen. Hier fließt das Know-how der Forschungsschwerpunkte Advanced Materials and Manufacturing und Photonics der Hochschule Aalen ein. Ziel ist es, den Technologietransfer in die Region zu intensivieren. Es geht hierbei um Fertigungstechnologien mit Industrie-4.0-Ansätzen wie z. B. 3D-Druck. Die Nachwuchswissenschaftler arbeiten am Institut für Materialforschung bzw. am Zentrum für virtuelle Produktentwicklung, um neue Materialien für das Verfahren der Additiven Fertigung zu erforschen und Prozesse zu entwickeln. Die Ausgangsmaterialien Pulver oder flüssige Suspensionen werden untersucht und eigene, vollständige Versuchsanlagen aufgebaut, um den Prozess vom Ausgangsmaterial über die Konstruktion und Produktion bis hin zur Charakterisierung zu erproben. Nur so können Synergien geschaffen werden, um sämtliche Ressourcen sparsam und klug zu nutzen. Klassische Anwendungen sind Leichtbau, aber auch Materialien wie weichmagnetische Stoffe für Elektromotoren oder Materialien für Energiespeicher.