Förderung von strategischen Investitionen an Fachhochschulen (FHInvest)

Mit FHInvest unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung Fachhochschulen, die ihr Forschungsprofil bzw. einen Forschungsschwerpunkt mit Hilfe von Investitionsprojekten zur Bereitstellung und Anwendung von Forschungsgeräten, Forschungsanlagen oder Demonstratoren ausbauen wollen.

Das Bild zeigt einen Mann und eine Frau im Labor.
Bild: indukas/iStock/thinkstock

Fachhochschulen sind aufgrund ihrer Praxisnähe besonders geeignet, den Wissens- und Technologietransfer anwendungsnah voranzutreiben. Sie spielen eine entscheidende Rolle im Hinblick auf forschungsbegleitende Kooperationen mit kleinen und mittleren Unternehmen. Optimale Rahmenbedingungen, insbesondere das Vorhandensein von Forschungsgeräten, sind für Fachhochschulen unerlässlich, um die Zusammenarbeit in interdisziplinär ausgerichteten Forschungsnetzwerken zu intensivieren.

Das Bundesforschungsministerium fördert im Rahmen der Förderlinie FHInvest strukturbildende Projekte, die im Wesentlichen von Investitionen in Forschungsgeräte mit innovativer Technik geprägt sind. Die in einem beantragten Investitionsprojekt vorgesehenen Forschungsgeräte, -anlagen und Demonstratoren sollen die strategische Position der Fachhochschule stärken bzw. ausbauen und ihren Beitrag zur Umsetzung der Hightech-Strategie 2020 insbesondere in den Bereichen Industrie 4.0 oder Digitalisierung der Arbeitswelt erhöhen bzw. verstetigen. Eine Fördervoraussetzung ist die Bereitschaft der Fachhochschule, die notwendigen Voraussetzungen für die Aufstellung und den Betrieb der Geräte zu schaffen.

Die Förderrichtlinie FHInvest wurde erstmals in 2013 veröffentlicht, weitere Bekanntmachungen erfolgten in 2014 und 2016. Bislang hat das Bundesforschungsministerium im Rahmen von FHInvest für 48 Projekte insgesamt 33 Millionen Euro Fördergelder bewilligt (Stand 14.10.2016).