Forschung an Fachhochschulen mit Unternehmen (FHprofUnt)

Im Fokus der Förderlinie „FHprofUnt“ steht die Förderung anwendungsbezogener Forschungs- und Entwicklungsprojekte, bei denen Fachhochschulen mit Unternehmen kooperieren. Der gegenseitige Wissens- und Technologietransfer soll so verbessert werden.

Das Bild zeigt einen älteren Mann und eine junge Frau, wie sie ein Projektergebnisse besprechen.
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Damit Fachhochschulen nicht nur leistungsstarke Partner für die Unternehmen sind, sondern sich künftig zunehmend auch im Wettbewerb innerhalb des deutschen Wissenschaftssystems behaupten können, werden ausschließlich Vorhaben gefördert, die in das Forschungsprofil oder in einen Forschungsschwerpunkt der Fachhochschule eingebettet sind und zudem eine interdisziplinäre Ausrichtung haben.

Die Projektthemen konzentrieren sich bei dieser Förderlinie auf die Bereiche Ingenieur-, Natur- und Wirtschaftswissenschaften und orientieren sich an den Bedarfsfeldern der Hightech-Strategie 2020 der Bundesregierung.

Als Beleg für das nachdrückliche Interesse der Wirtschaft an den FuE-Projekten müssen sich die Kooperationspartner der gewerblichen Wirtschaft mit mindestens 10% an den Gesamtausgaben des Projektes beteiligen. Um die forschungstechnischen Rahmenbedingungen der geförderten FuE-Projekte zu verbessern, können auch Mittel für die Anschaffung von Großgeräten mit innovativer Technik beantragt werden.

In dieser im Jahr 2006 eingeführten Förderlinie im Rahmen des Programms „Forschung an Fachhochschulen“ hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung bislang für 641 Projekte rund 185 Millionen Euro Fördergelder bewilligt (Stand: 13.06.2016).