Fachhochschulen in Deutschland - Zahlen und Fakten

Seit wann gibt es Fachhochschulen? Was wird an Fachhochschulen erforscht? Wer studiert an Fachhochschulen? Als anwendungsbezogene und praxisorientierte Innovationsmotoren treiben Fachhochschulen den Fortschritt voran.

Immer mehr junge Menschen entscheiden sich nach ihrem Schulabschluss für ein Studium an einer der 246 Fachhochschulen in Deutschland. Im Wintersemester 2014/15 war mehr als ein Drittel aller Studierenden an einer Allgemeinen Fachhochschule eingeschrieben. Fachhochschulen haben sich seit ihrer Gründung Ende der 1960er Jahre zu einem unverzichtbaren Bestandteil der deutschen Wissens- und Forschungslandschaft entwickelt. Sie zeichnen sich aus durch eine praxisnahe Ausbildung von Fachkräften, die sich am unternehmerischen Bedarf ausrichtet.

Im Bereich Forschung und Entwicklung liefern Fachhochschulen Antworten auf die unterschiedlichsten Fragestellungen: Wie lassen sich in einem Unternehmen Arbeitsunfälle im Umgang mit einer Kreissäge reduzieren?  Wie können die Herausforderungen, die mit der Digitalisierung der Industrieproduktion verbunden sind, im einzelnen Unternehmen gemeistert werden? Wie kann man Verwaltungsprozesse und Dienstleistungen von Kommunen seniorengerecht gestalten? Fachhochschulen forschen bevorzugt in Kooperation - mit Unternehmen, aber auch Verbänden, Kommunen oder karitativen Einrichtungen. Dadurch ist es möglich, innovative Produkte und Dienstleistungen für konkrete Herausforderungen zu entwickeln.

Zahlen und Fakten zu Fachhochschulen in Deutschland

Bild: W. Bertelsmann Verlag